Oberflächenmessstationen
DIN 4150 Erschütterungsnetzwerk (DEN)
Bohrloch- und Oberflächenmessstationen
Seismisches Ortungsnetzwerk (SON)
Epizentrum
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Professionelles Monitoring auf 10.000 km2:
das Seismische Messsystem.

Das Gebiet ist groß. Von Lastrup im Westen bis Holthusen im Osten, von Vorwerk im Norden bis Wölpinghausen im Süden umfasst es fast 10.000 Quadratkilometer, knapp ein Viertel der Fläche der Niederlande oder von Dänemark.

Hier haben wir ein Netz von seismologischen Messstationen aufgebaut, das seismischen Ereignissen im Bereich der Erdgaslagerstätten auf den Grund geht.

 

Aktuell erfassen 43 hochsensible Messstationen selbst die kleinste Erschütterung. Sie liefern Daten zur Lage eines Erschütterungsherdes und zur Bodenschwinggeschwindigkeit, von der abhängt, was an der Oberfläche wahrgenommen wird.

 

2007 im Bereich der Rotliegend-Erdgasfelder zwischen Weser und Elbe auf einer Fläche von 4.000 km2 gestartet, wurde das System aufgrund der positiven Erfahrungen 2015 wesentlich erweitert. Auch die Fördergebiete westlich der Weser werden nun rund um die Uhr überwacht.
Wir gewinnen Erschütterungsdaten an der Erdoberfläche, an den Fundamenten öffentlicher Gebäude und in Bohrlöchern von bis zu 200 Metern Tiefe. Die absolute Genauigkeit dieser Daten ist uns viel wert: rund drei Millionen Euro hat die Industrie in den Aufbau des Systems investiert.


Die Firma DMT in Essen ist mit Betrieb und Wartung beauftragt. Sie registriert zudem alle im Messgebiet gelegenen Ereignisse und führt ab einer Magnitude von ML = 2,5  weiterführende Auswertungen durch.

Seismik
Monitoring von induzierten seismischen Ereignissen

Registrierungen